Kraeuterfest Bild Kräuter

Beim siebten Kräuterfest am Samstag, den 28. Mai 2016, von 10 bis 17 Uhr am Marktplatz in Ochsenhausen können sich die Besucher an Raclette mit Kräutern laben, sich von Räucherkräutern betören lassen oder übers Theäterle „Der Ochsenreiter“ schmunzeln. Organisiert wird das Kräuterfest von der Gabler-Apotheke und dem Kneipp-Verein unter dem Motto „Lass‘ waXa!“. Auf einigen Dutzend Ständen stapelt sich Gefilztes und Genähtes, recken sich Gartenelemente aus Stahl, konkurrieren wohltuende Kräutertees mit italienischer Feinkost. Auch aufwändig destillierte Kräuterschnäpse dürfen gekostet werden. Kräuter sind Hauptdarsteller in Essig und Sirup-Schmankerln. Erstaunlich, was alles aus Hanf hergestellt werden kann, wie vielseitig die Produkte aus dem Bienenstock sind. Eine Bonbon-Hexe verführt zum Naschen, die Lesebar-Expertinnen gehen das Thema Heil- und Würzpflanzen literarisch an. Die kürzlich an den Start gegangene „Regionale Wirtschaftsgemeinschaft Oberschwaben“ stellt ihr Konzept des „solidarischen Gemüseanbaus“ vor.

Kräuterfest Bild Bücher

Die Frauen des Unterallgäuer Kräuterstammtischs zaubern allerhand Leckereien aus schmucken Koffern. Erntefrische Erdbeeren und Spargel aus Ochsenhausen sowie duftendes Kräuterbrot füllen die Einkaufskörbe. Der Kneipp Verein bewirtet hinter der Schranne mit Kräuterspezialitäten. Das Duo Maucher & Maucher, die Rottumtaler Alphornbläser und mehrere Ensembles der Jugendmusikschule spielen auf, Kinder können mit der Naturpädagogin Nicole Jüngling auf Kräuterwanderung gehen, Erwachsene mit Bernhard Allgaier. Im Schrannensaal berichtet Schwester Birgit, Franziskanerin von Reute, über die Schätze des Klostergartens. Die Allgäuer Wildkräuterführerin Rosina Bartenschlager macht bekannt mit den fast verloren gegangenen Geheimnissen des traditionellen Räucherns, die Aroma-Expertin Irene Bänsch führt ein in die Welt der Düfte. Dass gegen alles ein  Kraut gewachsen ist, vermittelt die Allgäuerin Gerti Epple mit ihren Anmerkungen zur traditionelle Kräutertherapie. Stein des Anstoßes sind für Staudengärtner Dieter Gaissmayer sterile Schüttflächen im Vorgarten statt duftender Kräuter.

 

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